2020 – Ein Jahr mit unglaublicher Entwicklung geht zu Ende.
Ein Jahr, in dem uns das Zusammensein, die Kameradschaft, gefehlt hat.
Und wie es in 2021 weitergeht, kann uns niemand mit Gewissheit sagen.

Dennoch gibt es einige Highlights in diesem Jahr, auf die wir zurückblicken können.
Vor allem zu Beginn des Jahres konnten noch Übungen, Proben und kameradschaftliche Zusammenkünfte stattfinden.

Wie gewohnt begann das Jahr mit den Abteilungsversammlungen, welche wie geplant stattfinden konnten, sowie einer Begehung einer neuen Firma in den ehemaligen ROSI-Gebäuden. Als Einsatzübung wurde ein Kellerbrand mit Personenrettung angenommen, es sollte allerdings die einzige Zugübung in 2020 bleiben.

Ein Ausbildungshighlight 2020 war das Tagesseminar „Alternative Türöffnung“. Wir haben unsere Ausrüstung auf den erstausrückenden Fahrzeugen in beiden Abteilungen mit neuer Technik ergänzt und hierzu ein Ausbildungsseminar vom Hersteller mitgebucht. Viel Praxis und Fachwissen, zum schnellen Eindringen in Wohnungen, wurde an dem Tag vermittelt. An den Montagsübungen lag der Fokus beim Atemschutz, den Maßnahme bei Verkehrsunfällen und kleineren Gefahrstofflagen.

Die Jugendabteilungen trafen sich zu Beginn des Jahres ebenfalls noch regelmäßig zu ihren Montagsübungen, feierten u.a. eine gemeinsame Faschingsparty und die Jugendleiter konnten einen Ausflug zur Kartbahn unternehmen. Beim Spielmannszug fanden Proben statt, man traf sich zum gemütlichen Beisammensein und verbrachte einen Abend auf der Eisbahn zum Eisstockschießen.

Anfang März änderte sich allerdings schlagartig alles und von gewöhnlichen Treffen war keine Rede mehr. Vorerst wurden die Termine und Veranstaltungen aller Abteilungen abgesagt. Nach dem ersten Lockdown und der Erarbeitung von Hygiene Konzepten konnte sich die Einsatzabteilung in Kleingruppen, mit Abstand und Maske, zum Übungsbetrieb wieder treffen. Keine Vermischung der Gruppen war dabei die neue Vorgabe unter Corona-Bedingungen. Wir konzentrierten uns darauf alle Übungen im Freien und mit größtmöglichem Abstand durchzuführen. Schwerpunkte waren die Erstmaßnahmen bei Brand, technische Hilfeleistung und die Ausbildung der Maschinisten. Wichtig waren uns auch die Sonderübungen des Gefahrgutzuges, die an zwei Samstagen stattfanden.

Nachdem auch die Teilnahme von externen Seminaren wieder erlaubt war, besuchten alle neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger den Brandcontainer. Viele Lehrgänge im Landkreis konnten auf Grund der Corona Auflagen nicht durchgeführt werden. Da wir in Niefern-Öschelbronn mit Marcus Konrad und Thorsten Schmidt zwei Kreisausbilder haben und gleichzeitig 10 Teilnehmer aus beiden Abteilungen, haben wir vom Landkreis eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um eine örtliche Grundausbildung durchführen zu können.

Vieles konnten wir im Jahr 2020 nicht so feiern wie wir es wollten. So mancher runde Geburtstag, Ehrungen zur langjährigen Zugehörigkeit oder auch das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Öschelbronn kamen zu kurz. Ebenso konnten wir nicht wie gewohnt die Hochzeiten unserer Feuerwehrfamilien gemeinsam feiern. Einfacher hatte es da der Nachwuchs, der gesund auf die Welt kam. Allen Paaren nochmals herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit und zum Nachwuchs in diesem besonderen Jahr.

Der Übungs- bzw. Probenbetrieb in den Jugend- und Musikabteilungen durfte erst im Oktober wieder aufgenommen werden, musste im November allerdings auch schon wieder eingestellt werden. An die Jugendlichen wurden Pakete mit Übungsmaterial und Grisu Masken verteilt, Besprechungen oder auch Zusammenkünfte der Musiker zum Basteln und Backen fanden nur noch online statt.

Bei der Solidaritäts-Aktion „Musik aus dem Fenster“ erklang die „Ode an die Freude“ auch in Niefern-Öschelbronn durch unseren Spielmannszug und zum traditionellen Maiwecken ertönten die Spielmannsklänge in diesem Jahr vom Band über die Lautsprecher eines Feuerwehrfahrzeuges. Mit weiteren Aktionen wie „Wir bleiben Zuhause“ im April, mit dem Lied von Udo Jürgens puttygen , oder das Verteilen von Dambedei im November, auf Initiative der Gemeindeverwaltung, konnten wir den Menschen in unserer Gemeinde eine Freude bereiten.  

2020 haben wir als Feuerwehr Niefern-Öschelbronn bestmöglich bewältigt. Danke an jedes einzelne Feuerwehrmitglied, für das Engagement und verantwortungsvolle Handeln, hierdurch bleibt unsere Feuerwehr handlungs- und vor allem einsatzfähig.

Die gesamte Feuerwehrführung und Verwaltung wünscht Ihnen und Euch allen gesegnete Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr