„Bewusstlose Person im Keller, eine weitere Person im ersten Obergeschoss. Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar.“

Dieses Übungsszenario bot sich vergangenen Montag den Jugendlichen aus Gruppe zwei und drei der Abteilung Niefern, als sie am Abbruchhaus im Vorort ankamen. Es galt zuerst die Personen aus dem Gefahrenbereich zu befreien. Da das Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar war, mussten sich die Jugendlichen anderweitig Zugänge zu den Personen verschaffen. Hierbei wurde von den Jugendlichen einiges an Kreativität gefordert.

Um sich Zugang zu der Person im Keller zu schaffen, wurde von den Jugendlichen ein kleines Kellerfenster geöffnet. So konnten zwei Jugendliche in den Keller einsteigen und die bewusstlose Person ausfindig machen. Anschließend wurde die Person durch das kleine Kellerfenster über eine „Leiterrutsche“ mit der Schleifkorbtrage gerettet und sicher dem Rettungsdienst übergeben. Um die Person im ersten Obergeschoss des Hauses zu retten, entschieden sich die Jugendlichen für eine Rettung über die Steckleiter. Zur Patientenversorgung stiegen zwei Jugendliche zur Person auf. Gut gesichert wurde diese über die Steckleiter herunter begleitet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben.

 

 

Im Anschluss an dieses Übungsszenario wurde mit Hilfe einer Gruppenausgabe nochmals die Kreativität der Jugendlichen gefordert. Eine Puppe ist unter einem schweren Gegenstand eingeklemmt und muss gerettet werden. Dabei wird angenommen, dass aus dem Gegenstand Säure ausläuft, daher darf dieser nur ohne direkte Berührung angehoben werden. Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen so die Chance zwei selbst ausgedachte Methoden zur Rettung auszuprobieren. Um die Sache etwas realistischer zu gestalten wurde den Gruppen ein Zeitlimit gesetzt, in der die Puppe gerettet sein muss. Beide Gruppen hatten tolle Ideen und haben diese erfolgreich umgesetzt. Leider funktionierte am Ende nur eine Methode so gut, dass die Puppe gerettet werden konnte.