Leistungsspange 2018

 

Nach intensiver Vorbereitung trafen sich die ältesten unserer Jugendlichen am 07.07.2018 zur Abnahme der Leistungsspange. Die Gruppe aus Niefern-Öschelbronn bestand aus zehn Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Die Leistungsbewertung bezieht sich dabei auf das gesamte Auftreten der Gruppe. Bewältigen müssen die Jugendlichen hierbei fünf verschiedene Aufgaben:

 

Kugelstoßen

 

Staffellauf

 

Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“

 

Löschangriff

…und die Beantwortung verschiedener Fragen rund um die Feuerwehr

 

Wir gratulieren allen Teilnehmern, welche die Leistungsspange mit Bravour bestanden haben und das Abzeichen nun mit stolz an ihre Uniform tragen dürfen.

Pokalwettkampf 2018

 

Anlässlich des Kreisjugendfeuerwehtages des Enzkreis richtete die Jugendfeuerwehr Niefern-Öeschelbronn Abteilung Öschelbronn am 01.07.2018 den diesjährigen Pokalwettkampf aus.

Beim Pokalwettkampf traten insgesamt neun Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Enzkreis gegeneinander an. Die Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn nahm mit vier Mannschaften in der Altersgruppe bis 15 Jahre und einer Mannschaft in der Altersgruppe ab 15 Jahren teil.

Die jugendlichen Feuerwehrfrauen und -männer zeigten ihre Leistungsfähigkeit in den Bereichen Löschangriff, Fragen rund um die Feuerwehr, Knoten und Erste Hilfe. Ziel war es, die Aufgaben fehlerfrei zu lösen und beim Löschangriff die schnellste Zeit zu absolvieren.

 

 

Die unter Spannung erwartete Siegerehrung wurde musikalisch schwungvoll durch den Spielmannszug Niefern eröffnet.

 

Die Gruppen aus Niefern-Öschelbronn erreichten folgende Platzierungen:

Altersgruppe bis 15 Jahre:

Niefern-Öschelbronn 1 – Platz 4

 

Niefern-Öschelbronn 2 – Platz 2

 

Niefern-Öschelbronn 3 – Platz 5 und Niefern-Öschelbronn 4 – Platz 3

Außerdem erhielt die Gruppe Niefern-Öschelbronn 3 den Enzkreis Wanderwimpel, auf Grund ihrer ausgezeichneten Haltungsnote, welche währende des gesamten Wettkampfes für alle Gruppen vergeben wird.

Niefern-Öschelbronn 5

Platz 2

Der Jux Pokal wurde von dem THW, DRK und der Polizei betreut. Hierbei galt es verschiedene Aufgaben an drei Stationen der Blaulichtsorganisationen zu bewältigen.

 

Die wochenlange Vorbereitung hat sich ausgezahlt und den Teamgeist gefördert, sodass zum Abschluss des erfolgreichen Tages die Mannschaften gemeinsam ihre Leistungen feierten und den Tag gemütlich ausklingen ließen.

Abwechslungsreiche Übungen bei der Jugendfeuerwehr Abteilung Niefern

In den letzten Übungen beschäftigten sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Abteilung Niefern mit folgenden abwechslungsreichen Themen:

Am 26.02. wurde aufgrund einer Einsatzalarmierung der regulärer Übungsdienst der Jugendfeuerwehr bereits kurz nach Übungsbeginn unterbrochen. Vorbildlich sammelten sich die Jugendlichen gleich nach ertönen des Hausalarms, sodass die heraneilenden Feuerwehrleute schnell ihren Einsatzdienst antreten konnten. Die Jugendlichen aus Gruppe 1 konnten durch verfolgen der Funksprüche und weitere Erklärungen durch die Jugendleiter neue Kenntnisse für ihre Ausbildung mitnehmen. Außerdem wurden die Alarmierungsstufen, Fahrzeugkennzeichnungen und Funkrufnamen erläutert.

 

Gruppe 2 konnte ihren Übungsdienst im abgetrennten Übungsbereich des Feuerwehrgerätehauses ungestört fortsetzen. Die Gruppe beschäftigte sich mit den Aufgaben des Angriffstrupps beim Innenangriff. Hierbei wurde zunächst erörtert wie genau der Trupp vorgehen muss und welche Materialien er mitnehmen muss. Anschließend wurde die Türöffnungsprozedur mit speziellen Pressluftatmungsattrappen und das absuchen eines Raumes praktisch geübt.

Gruppe 3 beschäftigt sich momentan mit dem Thema Leistungsspange. Hierfür haben sie sich zunächst mit den Richtlinien vertraut und sich Gedanken für die Vorbereitung gemacht. Einige Aufgaben wurden auch schon praktisch ausgeübt.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Die Leistungsbewertung bezieht sich dabei auf das gesamte Auftreten der Gruppe. Bewältigen müssen die Jugendlichen hierbei fünf verschiedene Aufgaben:

  • Löschangriff
  • Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“
  • Kugelstoßen
  • Staffellauf
  • Beantwortung von Fragen

Gruppe 1 beschäftigte sich am 12.03. mit dem Thema Absicherung und Beleuchtung. Zu Beginn der Übung wurden zunächst die Materialien zur Absicherung vom Fahrzeug entnommen und deren Funktionen und Besonderheiten gemeinsam erörtert. Auch die Eigenschaften, die das Feuerwehrfahrzeugs selbst zur Absicherung hat, wurden erläutert und vorgeführt. Im weiteren Verlauf der Übung wurde eine fiktive Unfallstelle abgesichert. Des Weiteren beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Beleuchtung, welche aufgrund der Witterungsbedingungen sowohl notwendig war, als auch sehr gut demonstriert werden konnte.

 

Die Jugendlichen aus Gruppe 2 durften sich an diesem Abend selbst Gedanken über die Übungsgestaltung machen. Aufgeteilt in zwei Gruppen konnte jeweils ein Übungsthema ausgesucht werden und basierend darauf die Gestaltung des Übungsabends ausgearbeitet werden. Berücksichtigt wurde hierbei unter anderem was das Ziel der Übung sein soll und welche Materialien benötigt werden. Geplant ist nun, dass die folgenden Übungsabende anhand dieser Ausarbeitungen durchgeführt werden. Abgerundet wurde diese Übung mit verschiedenen Kooperations- und Vertrauensspielen.

Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Abteilung Niefern sind nach Alter wie folgt aufgeteilt:

Gruppe 1 –  8 bis 11 Jahre
Gruppe 2 – 11 bis 14 Jahre
Gruppe 3 – 14 bis 18 Jahre

Jugendfeuerwehr Übung: Erste Hilfe + UVV

Am 22.01.2018 stand für die Jugendlichen der Gruppe eins und Gruppe zwei der Abteilung Niefern, welche im Alter zwischen acht und vierzehn Jahre alt sind, das Thema Erste-Hilfe auf dem Übungsplan.

Wann und vor allem wie eine Druckverband, die stabile Seitenlage und die Schocklage durchgeführt wird erarbeiteten die Jugendlichen zunächst theoretisch. Im weiteren Verlauf der Übung wurden die Erste-Hilfe Maßnahmen praktisch durchgeführt. Außerdem wurden Details besprochen, wie beispielsweise der Notruf mit Hilfe der fünf W-Fragen durchgeführt wird und wie ein Patient betreut werden muss.

 

 

Am 29.01.2018 wurde die Übung für die Jugendlichen der Gruppe eins und Gruppe zwei der Abteilung Niefern erneut gemeinsam durchgeführt. Thema des heutigen Übungsabends war die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) und die persönliche Schutzausrüstung der Jugendfeuerwehrmitglieder.

Die Jugendlichen teilten sich in zwei Gruppen auf und erarbeiteten selbstständige die Themen. Ziel für beide Gruppen war es, ein Plakat, mit allen wichtigen Infos, zu erstellen und dies im Anschluss der anderen Gruppe zu präsentieren.

Beim Thema UVV mussten sich die Jugendlichen mit den Leitfragen „Was bedeutetet die Abkürzung UVV und wo begegnet uns diese während der Übungsstunden?“ auseinandersetzen. Wobei schnell klar wurde, dass es „Kleinigkeiten“ wie beispielsweise das richtige Aussteigen aus dem Feuerwehrauto sind, die dazu beitragen, dass Unfälle vermieden werden können.

Beim Thema persönliche Schutzausrüstung sammelten die Jugendlichen alle einzelnen Schutzausrüstungsgegenstände der Jugendfeuerwehr und benannten deren Merkmale, vor allem in Bezug auf Material und Farbe. Außerdem erörterten sie, welche Gefahrensituationen mit Hilfe dieser vermieden werden können bzw. welche Risiken entstehen, wenn die Schutzausrüstung nicht oder nicht ordnungsgemäß getragen wird.

 

Im Anschluss wurde ein Schaubild eines Übungsszenarios, welches verschiedene Gefahrensituationen enthielt, erörtert und gemeinsam besprochen, was man an welcher Stelle besser bzw. anders machen muss, damit die Unfallverhütungsvorschrift eingehalten wird. Außerdem wurde die Feuerwehruniform eines aktiven Feuerwehrmitgliedes gezeigt und sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten zur Jugendfeuerwehruniform gefunden.

 

Ein Gruppenspiel zum Ende rundete den erfolgreichen Übungsabend ab. Hierbei bekamen die Jugendlichen die Aufgabe eine Figur zu bilden, bei der von allen Gruppenmitgliedern lediglich x Füße und y Hände den Boden berühren dürfen. Durch akrobatische Verrenkungen entstanden witzige Figuren.

Kein Platz für Gewalt!

Am vergangenen Montag, den 13.11.2017 besuchte Polizeioberkommissar Peter Eitel vom Polizeipräsidium Karlsruhe Standort Pforzheim die Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn. Doch wozu ein Besuch der Polizei?

Das Thema an diesem Übungsabend stand unter dem Motto Gewalt-Prävention. Gewalt ist in diesem Zusammenhang ein breiter Begriff. Und so sprach POK Eitel verschiedenste Themen spielerisch an. Als Einstieg nutzte er ein Gruppenspiel mit allen Beteiligten um den Prozess einer Gruppendynamik zu verdeutlichen und zugleich zum Thema Mutproben zu schwenken. Nach einem Brain-Storming stand für alle fest, es gibt deutlich mehr Mutproben die gefährlich und nicht erlaubt sind als gute Taten. Als Erkenntnis stand jedoch fest, dann „Nein!“ zu sagen, wenn eine Mutprobe die Grenzen des „Wollens“ übersteigt. Als weiteren Punkt sprach Herr Eitel nun das Thema Erpressung an. Wieder verdeutliche ein kleines Spiel wie eine solche Situation entstehen kann. Erpressung kann schon im kleinen Rahmen vorliegen und sich steigern. Wichtig sei es hierbei sich frühzeitig einer Vertrauensperson zu offenbaren und weitere Schritte einzuleiten.

Zum Abschluss des Abends stand noch die Teamfähigkeit im Vordergrund. Als Mannschaft mussten die Jugendlichen einen See mittels „Schollen“ überqueren, wobei zu jeder Zeit jede Scholle mit einem Fuß berührt werden musste. Der Spaßfaktor kam bei dieser Art von „Training“ bei Weitem nicht zu kurz.

Die Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn bedankt sich recht herzlich bei Herrn POK Eitel für den abwechslungsreichen und lehrreichen Abend, an dem viele neue Erkenntnisse vermittelt werden konnten.

fsw

Gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn

Am 25.09.2017 fand eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehrabteilungen aus Niefern und Öschelbronn statt. Entsprechend dem Alter und Leistungsstand wurden insgesamt drei Gruppen gebildet und eine feuerwehrtechnische Ausbildung in verschiedenen Stationen durchgeführt.

 

Die Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 12 Jahren lernten bei der Gerätekunde direkt am Fahrzeug neue oder auch bereits bekannte Feuerwehrgerätschaften und deren Funktion besser kennen. Die hydraulische Rettungschere und den Rettungsspreizer durften die Jugendlichen selbst bedienen und ein Gefühl für die Kraft dieser Geräte bekommen, indem sie einen Tischtennisball aufnehmen und unbeschadet wieder ablegen mussten.

 

Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um die beiden folgenden Übungsthemen im Wechsel zu behandeln.

 

Eine Gruppe beschäftigte sich mit den Aufgaben des Angriffstrupps beim Innenangriff. Hierbei wurde zunächst erörtert wie genau der Trupp vorgehen muss, welche Materialien er mitnehmen muss und wo diese auf dem Feuerwehrfahrzeug zu finden sind. Anschließend wurde vor allem die Türöffnungsprozedur mit speziellen Pressluftatmungsattrappen praktisch geübt.

 

Die andere Gruppe beschäftigte sich mit der Aufgabe „Wasserentnahme offenes Gewässer“. Die Jugendlichen lernten die Funktionen der Tragkraftspritze und die allgemeine Vorgehensweise zur Wasserentnahme kennen. Es galt die richtigen Gerätschaften, zur Wasserentnahme aus der Enz, bereitzustellen, in Teamarbeit miteinander zu verbinden und vor allem auch mit dem richtigen Feuerwehrknoten zu sichern.