Spielmannszugsausflug nach Heilbronn

 

Das Fest am Radweg war wieder super, die Mitglieder des Spielmannszuges haben an verschiedenen Stationen tatkräftig mitgeholfen. An dieser Stelle möchten wir uns auch für die zahlreichen Kuchenspendern recht herzlich bedanken.

Am Sonntag den 02.06.2019 ging es dann, als Belohnung für unseren Spielmannszug, nach Heilbronn. Das Ziel war nicht die Buga (Bundesgartenschau), sondern die Neckarboot Station. Hier hatten wir zwei sogenannte BBQ-Donuts gebucht. Nach einer kurzen Einweisung ging es mit den zwei Motorbooten in Donutsform los auf den Neckar. Die Strömung war ziemlich stark und wir hatten ein paar Anlaufschwierigkeiten bezüglich der Lenkung der Außenbordmotoren. Langsam hatten wir uns dann eingefuchst und konnten den vorgeheizten Grill auf dem Boot bestücken und uns auf Grillen und Chillen konzentrieren.

Nach zwei Stunden auf dem Neckar ging es am bisher heißesten Tag 2019 weiter in die Innenstadt zur Stadtführung, die aufgrund der Hitze eher als Schatten-Such-Führung bezeichnet werden konnte. Dabei erhielten wir ausführliche Informationen über die Stadt Heilbronn, die ähnlich wie Pforzheim im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde.

Zum Abschluss ging es dann wieder zurück an den Neckar zum gemütlichen Abschlusstrunk und anschließender Rückfahrt nach Niefern. Wieder einmal war es ein gelungener und geselliger Ausflug des Spielmannszuges Niefern.

 

Gesamtjugendausflug zum Sprungpark

 

Am vergangenen Samstag fand der diesjährige Ausflug aller Jugendabteilungen der Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn statt. Die Jugendlichen und ihre Jugendleiter trafen sich ab neun Uhr an den jeweiligen Feuerwehrhäusern. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl fuhren alle gemeinsam mit einem reservierten Reisebus der Firma Wolfreisen, welcher durch einen unserer Kammeraden gesteuert wurde. Nach einer kurzen aber amüsanten Fahrt erreichten wir unser Ziel, den Sprungpark in Remchingen.

Vor Ort erhielten die Teilnehmer noch eine kurze Einweisung, bevor die verschiedenen Trampoline gestürmt wurden. Der Sprungpark bietet ein vielseitiges Angebot verschiedener Trampolin Arten. Neben einer großen Freifläche mit 30 Trampolinen gibt es noch die Möglichkeit Saltos in eine Würfelgrube oder Luftkissen zu üben. Außerdem konnten die Jugendlichen im Gladiatorenkampf gegeneinander antreten, ihr Können in einem Hindernisparcours zeigen oder mit- und gegeneinander Dodge Ball, Basketball, Bunge-Run oder Wipe Out spielen. Innerhalb der 90 Minuten im Sprungpark konnten die Teilnehmer alle Sprung- und Spielemöglichkeiten ausprobieren und sich austoben.

Nach dem actionreichen Vormittag stärkten sich zunächst alle gemeinsam mit frisch gegrillten Steaks, Würsten und von den Eltern bereitgestellten Salaten und Beilagen. Den Nachmittag ließen die Jugendlichen mit verschiedenen Spielen rund um das Feuerwehrhaus in Öschelbronn ausklingen.

 

Jugendfeuerwehr Großübungseinsatz

 

„Bei Reparaturarbeiten an einer Heizungsanlage im Keller eines Wohngebäudes kam es zu einer Verpuffung. Der Rauch aus dem Kellerraum hat sich im kompletten Gebäude verteilt. Die angrenzende Schreinerei wurde ebenfalls in Brand gesetzt und ist vollständig verraucht. Die beiden Heizungsmonteure und fünf Bewohner des Hauses konnten sich nicht vor dem Rauch retten und befinden sich noch im Gebäude. Über die Anzahl der Mitarbeiter in der Schreinerei kann keine Aussage gemacht werden.“

So lautete am Freitagabend die Alarmmeldung für die Jugendfeuerwehr Niefern, die Jugendfeuerwehr Kieselbronn und die Jugendlichen der Schulsanitäts-AG der Realschule Niefern bei ihrer gemeinsamen Großeinsatzübung. Insgesamt nahmen rund 30 motivierte Jugendliche und über 10 verletzten Personen teil. Zur realistischen Unfalldarstellung wurden die verletzten Personen bereits vor Übungsbeginn von den Schulsanitätern geschminkt.

Angeleitet durch ein aktives Mitglied der Feuerwehr als Zugführer, erreichten unsere beiden Gruppenführer mit ihren Mannschaften und der Schulsanitätsdienst um 18 Uhr die Einsatzstelle. Hier erwartete die Organisationen ein regelrechtes Chaos. Rauch quoll aus dem Wohngebäude und der Schreinerei, eingeschlossene Personen schrien um Hilfe und interessierte Schaulustige sammelten sich um das Grundstück. Zuerst galt es sich einen Überblick über die Gesamtsituation zu verschaffen. Hierfür musste der Zugführer das Gelände schnell und gründlich erkunden, um seine beiden Gruppenführer und ihrer Mannschaften effektiv einsetzten zu können. Nachdem klar war, dass sich Personen sowohl im Wohngebäude und der Schreinerei als auch in der angrenzenden Garage befanden, war Eile geboten.

Erste Trupps wurden, ausgerüstet mit Übungsatemschutzgeräten, zur Erkundung und Rettung der verletzten Personen in das Wohngebäude geschickt, andere in die Schreinerei und Garage. Außerdem mussten sich die Trupps um die Brandbekämpfung am Gebäude und im angrenzenden Gartengrundstück kümmern. Gehfähige Personen konnten hier noch leicht über das Treppenhaus des Wohnhauses gerettet werden. Bei den bewusstlosen Personen mussten gleich mehrere Trupps gemeinsam anpacken, um die Personen sicher ins Freie bringen zu können. Die verletzten Personen wurden von den Jugendlichen der Jugendfeuerwehren aus dem Gefahrenbereich gerettet und an die Schulsanitäter übergeben. Diese übten das Versorgen, Verbinden und die Betreuung der verletzten Personen. Eine Herausforderung war die Rettung der beiden Personen im Keller, da der Zugang über das Treppenhaus versperrt war und auf die Schnelle nicht geöffnet werden konnte. Es war notwendig die Personen über ein Kellerfenster mittels Schleifkorbtrage und Leiterteilen zu retten.

Die Jugendlichen, aller beteiligten Jugendhilfsorganisationen, konnten in diesem Übungsszenario sehr gut ihre erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen und tolle Erfahrungen sammeln. Die außergewöhnliche Herausforderung konnte gemeinsam gut bewältigt werden. Nachdem alle Personen erfolgreich gerettet wurden, konnten sich die Jugendlichen bei Brezeln und Getränken von den Strapazen des Übungseinsatzes erholen. Eine kurze Einsatz Nachbesprechung klärte noch die ein oder anderen Besonderheiten des Einsatzes.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die diese Großübung ermöglicht haben.

 

Einsatzübung im Abbruchhaus

 

„Bewusstlose Person im Keller, eine weitere Person im ersten Obergeschoss. Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar.“

Dieses Übungsszenario bot sich vergangenen Montag den Jugendlichen aus Gruppe zwei und drei der Abteilung Niefern, als sie am Abbruchhaus im Vorort ankamen. Es galt zuerst die Personen aus dem Gefahrenbereich zu befreien. Da das Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar war, mussten sich die Jugendlichen anderweitig Zugänge zu den Personen verschaffen. Hierbei wurde von den Jugendlichen einiges an Kreativität gefordert.

Um sich Zugang zu der Person im Keller zu schaffen, wurde von den Jugendlichen ein kleines Kellerfenster geöffnet. So konnten zwei Jugendliche in den Keller einsteigen und die bewusstlose Person ausfindig machen. Anschließend wurde die Person durch das kleine Kellerfenster über eine „Leiterrutsche“ mit der Schleifkorbtrage gerettet und sicher dem Rettungsdienst übergeben. Um die Person im ersten Obergeschoss des Hauses zu retten, entschieden sich die Jugendlichen für eine Rettung über die Steckleiter. Zur Patientenversorgung stiegen zwei Jugendliche zur Person auf. Gut gesichert wurde diese über die Steckleiter herunter begleitet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben.

 

 

Im Anschluss an dieses Übungsszenario wurde mit Hilfe einer Gruppenausgabe nochmals die Kreativität der Jugendlichen gefordert. Eine Puppe ist unter einem schweren Gegenstand eingeklemmt und muss gerettet werden. Dabei wird angenommen, dass aus dem Gegenstand Säure ausläuft, daher darf dieser nur ohne direkte Berührung angehoben werden. Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen so die Chance zwei selbst ausgedachte Methoden zur Rettung auszuprobieren. Um die Sache etwas realistischer zu gestalten wurde den Gruppen ein Zeitlimit gesetzt, in der die Puppe gerettet sein muss. Beide Gruppen hatten tolle Ideen und haben diese erfolgreich umgesetzt. Leider funktionierte am Ende nur eine Methode so gut, dass die Puppe gerettet werden konnte.

 

Gemeinsame Übung der JFW

Am Montag, den 25.03.2019, trafen sich beide Abteilungen der Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn zu einer gemeinsamen Funkübung im Feuerwehrhaus Öschelbronn. Auf spielerische Art galt es eine zuvor geloste Gruppe im Ort „aufzuspüren“. In Anlegung an das bekannte Brettspiel „Mister X“ bewegten sich die Gruppen durch den Ort und gaben ihren aktuellen Zug und Standort per Funk an die Einsatzleitung alias Spielleitung durch. Trotz kurzzeitiger technischer Schwierigkeiten und leichtem Regen zogen die Jugendlichen hochmotiviert in insgesamt sechs Gruppen durch den Ort und „jagten den Unbekannten“. Diese Gruppe konnte sich jedoch immer einen leichten Vorsprung erspielen, so dass diese bis zum offiziellen Ende nicht gefunden wurde. Lediglich eine Gruppe von Jugendlichen, welche immer aus ca. sechs bis sieben Jugendlichen bestand, näherte sich dem Standort. Am Ende der Übung wurden die Jugendlichen an ihren jeweiligen Standorten wieder abgeholt und traten nach einer kurzen Nachbesprechung den Heimweg an.

fsw

NÖ! zum Müll!

NÖ! zum Müll!

wie auch viele weitere Organisationen und Bürger nahmen die Feuerwehr an der „Ortsputze“ am 06.04.2019 durch unsere Gemeinde Niefern-Öschelbronn teil.

Wir waren sprachlos wie unachtsam und rücksichtslos mit Müll in der Natur umgegangen wird.

Von einer halben Waschmaschine, einem Holzwagen über Kanister, Fässer und Farben fanden wir ein großes Spektrum an Unrat vor.

Doch hochmotiviert sammelten wir alles ein und brachten den Müll zur Entsorgung.

Danke an alle Helfer für einen großen Beitrag zum Umweltschutz!