Einsatzübung im Abbruchhaus

 

„Bewusstlose Person im Keller, eine weitere Person im ersten Obergeschoss. Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar.“

Dieses Übungsszenario bot sich vergangenen Montag den Jugendlichen aus Gruppe zwei und drei der Abteilung Niefern, als sie am Abbruchhaus im Vorort ankamen. Es galt zuerst die Personen aus dem Gefahrenbereich zu befreien. Da das Treppenhaus einsturzgefährdet und nicht begehbar war, mussten sich die Jugendlichen anderweitig Zugänge zu den Personen verschaffen. Hierbei wurde von den Jugendlichen einiges an Kreativität gefordert.

Um sich Zugang zu der Person im Keller zu schaffen, wurde von den Jugendlichen ein kleines Kellerfenster geöffnet. So konnten zwei Jugendliche in den Keller einsteigen und die bewusstlose Person ausfindig machen. Anschließend wurde die Person durch das kleine Kellerfenster über eine „Leiterrutsche“ mit der Schleifkorbtrage gerettet und sicher dem Rettungsdienst übergeben. Um die Person im ersten Obergeschoss des Hauses zu retten, entschieden sich die Jugendlichen für eine Rettung über die Steckleiter. Zur Patientenversorgung stiegen zwei Jugendliche zur Person auf. Gut gesichert wurde diese über die Steckleiter herunter begleitet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben.

 

 

Im Anschluss an dieses Übungsszenario wurde mit Hilfe einer Gruppenausgabe nochmals die Kreativität der Jugendlichen gefordert. Eine Puppe ist unter einem schweren Gegenstand eingeklemmt und muss gerettet werden. Dabei wird angenommen, dass aus dem Gegenstand Säure ausläuft, daher darf dieser nur ohne direkte Berührung angehoben werden. Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen so die Chance zwei selbst ausgedachte Methoden zur Rettung auszuprobieren. Um die Sache etwas realistischer zu gestalten wurde den Gruppen ein Zeitlimit gesetzt, in der die Puppe gerettet sein muss. Beide Gruppen hatten tolle Ideen und haben diese erfolgreich umgesetzt. Leider funktionierte am Ende nur eine Methode so gut, dass die Puppe gerettet werden konnte.

 

Gemeinsame Übung der JFW

Am Montag, den 25.03.2019, trafen sich beide Abteilungen der Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn zu einer gemeinsamen Funkübung im Feuerwehrhaus Öschelbronn. Auf spielerische Art galt es eine zuvor geloste Gruppe im Ort „aufzuspüren“. In Anlegung an das bekannte Brettspiel „Mister X“ bewegten sich die Gruppen durch den Ort und gaben ihren aktuellen Zug und Standort per Funk an die Einsatzleitung alias Spielleitung durch. Trotz kurzzeitiger technischer Schwierigkeiten und leichtem Regen zogen die Jugendlichen hochmotiviert in insgesamt sechs Gruppen durch den Ort und „jagten den Unbekannten“. Diese Gruppe konnte sich jedoch immer einen leichten Vorsprung erspielen, so dass diese bis zum offiziellen Ende nicht gefunden wurde. Lediglich eine Gruppe von Jugendlichen, welche immer aus ca. sechs bis sieben Jugendlichen bestand, näherte sich dem Standort. Am Ende der Übung wurden die Jugendlichen an ihren jeweiligen Standorten wieder abgeholt und traten nach einer kurzen Nachbesprechung den Heimweg an.

fsw

NÖ! zum Müll!

NÖ! zum Müll!

wie auch viele weitere Organisationen und Bürger nahmen die Feuerwehr an der „Ortsputze“ am 06.04.2019 durch unsere Gemeinde Niefern-Öschelbronn teil.

Wir waren sprachlos wie unachtsam und rücksichtslos mit Müll in der Natur umgegangen wird.

Von einer halben Waschmaschine, einem Holzwagen über Kanister, Fässer und Farben fanden wir ein großes Spektrum an Unrat vor.

Doch hochmotiviert sammelten wir alles ein und brachten den Müll zur Entsorgung.

Danke an alle Helfer für einen großen Beitrag zum Umweltschutz!

 

Spielmannszugjugend beim 3D-Schwarzlicht-Minigolf

 

Am vergangen Samstag traf sich die Spielmannszugjugend ausnahmsweise nicht zum musizieren, sondern zu einem gemeinsamen Ausflug. Das Ziel war die 3D-Schwarzlicht-Minigolf Anlage in Ettlingen. Die Jugendlichen tauchten in drei fantastische Welten voller Magie und leuchtender Farben ein. Insgesamt 18 herausfordernde Bahnen in einer ungewohnten dritten Dimension wurden gemeistert und sorgten für jede Menge Spaß. Nach der Siegerermittlung und einem gemeinsamen Foto nutzten die Teilnehmer das sonnige Wetter und ließen den Nachmittag beim gemeinsamen Pizza Essen ausklingen.

 

Rollenwechsel bei der Jugendfeuerwehr Niefern

Am vergangenen Montag fungierten einige unserer ältesten Jugendlichen als Ausbilder. Dieses Konzept der Ausbildung durch ältere Jugendliche ist neu und wurde zum ersten Mal getestet, um im Laufe des Jahres weitere solcher Übungen zu gestalten. Die Jugendlichen sollen bei der Übungsgestaltung mitwirken, somit ihr Wissen vertiefen und das eigenverantwortliche Anleiten anderer Jugendlicher erlernen. Die Jugendleiter stehen den Jugendlichen bei den Vorbereitungen und während der Übung selbst natürlich mit Rat und Tat zur Verfügung.

Zunächst wurde den jüngeren Jugendlichen in einer Theorieeinheit das Anziehen und die Handhabung von Atemschutzgeräten erläutert. Während der Jugendfeuerwehrübung geschieht dies natürlich ausschließlich mit eigens für die Jugendlichen gebauten Atemschutzgeräte Attrappen.

Des Weiteren erörterten die Jugendlichen gemeinsam, welches Material bei einem (Übungs-) Einsatz benötigt wird, wie sich ein Trupp allgemein verhält und welche Aufgaben die einzelnen Trupp Mitglieder haben.

Nach dem theoretischen Unterricht sollte das eben erlernte natürlich auch in der Praxis geübt werden. Die Jugendlichen bildeten mehrere Trupps und konnten in einem vernebeltem Raum, das zuvor erlernte ausgiebig üben. Nach spannenden aber auch anstrengenden zwei Stunden wurde die Übung mit einer Feedbackrunde beendet.

Die Jüngsten Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Niefern wiederholten und erlernten an diesem Übungsabend zunächst Knoten und Stichen der Feuerwehr. Anschließend setzen sich die Jugendlichen in kleinen Gruppen mit den Eigenschaften und Funktionen eines Verteilers, Strahlrohres und Schlauches auseinander und erarbeiteten eine kleine Präsentation, welche sie im Anschluss den anderen Gruppenmitgliedern vorstellten.

Hauptversammlung 01.02.2019

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen prägten die diesjährige Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niefern-Öschelbronn am Freitag, den 01.02.2019 im Nieferner Feuerwehrhaus. Des Weiteren erreichten 130 Einsätze einen neuen Höchststand in der Statistik. Kommandant Michael Szobries blickte auf ein abwechslungsreiches aber ruhiges Jahr 2018 zurück, als er in seinem Jahresbericht das vergangene Kalenderjahr nochmals Revue passieren ließ. Die hohen Einsatzzahlen stiegen aufgrund der Unwetterlage am 01.06.2018 mit 39 Alarmierungen in einer Nacht. 

Stolze 26 Landesehrungen und drei Gemeindeehrungen konnten an diesem Abend überreicht werden. So erhielten die Kameraden Emil Lindenmann (70 Jahre), Herrmann Burkhard (60 Jahre) und Fritz Mackert (50 Jahre) aus den Händen von Bürgermeisterin Förster ihre Urkunde für langjährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr. Bei den Ladesehrungen hatte Martin Irion (stellvertretender Kreisbrandmeister) gleich eine Vielzahl an Urkunden zu übergeben: Hans-Jürgen Daudert (40 Jahre), Torsten Kemmner und Kai Görzner (beide 25 Jahre) erhielten hierbei das goldene bzw. silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für ihre langen aktiven Einsatzdienst. Das vom Land „neu geschaffene“ bronzene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 15 Jahre aktiven Dienst zeichnete Lukas Engelsberger, Sven Sieber, Björn Kohl, Christopher Lieber, David Kliewer, Bernd Heydegger, Ingo Beißwenger, Björn Sottona, Frank Dingler, Karl Kirchner, Daniel Wolf, Klaus Bräuner, Jochen Wolf, Andreas Erlenmaier, Tamara Kemmner, Sebastian Weber, Daniel Brecht, Udo Siedler, Stephan Kußmaul, Rouven Spankus, Marc Zahnlecker, Mathias Schlegel und Alexander Burkhard aus. Der Applaus aller Anwesenden war den Geehrten sicher. 

Bei den Mitgliederzahlen besteht auch Grund zur Freude. So stehen 100 Kameradinnen und Kameraden insgesamt in der Einsatzabteilung zu Verfügung. Ein großer Anteil hiervon auch tagsüber, was eine gute Tagesverfügbarkeit zur Folge hat. Kommandant Szobries bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den Arbeitgebern, welche dies jeden Tag möglich machen.
In den Musikzügen spielen 24 Mitglieder (16 im Spielmannszug Niefern und acht im Fanfarenzug Öschelbronn) aktiv Musik. Viele Proben und Auftritte sowie kameradschaftliche Aktivitäten prägten das vergangene Jahr.
Gesamtjugendwart Marcus Konrad kann in den verschiedenen Jugendgruppen auf 55 Jugendliche zurückgreifen. Er betonte auch die zusätzliche Arbeit, die von den 17 Jugendleitern über das ganze Jahr hinweg geleistet wird.
In der Altersabteilung standen Ausflüge und Übungsbesuche sowie Geburtstagsglückwünsche im Vordergrund.

Auch so war das Jahr 2018 ein arbeitsreiches Jahr. Denn neben Übungs-, Ausbildungs- und Einsatzdienst galt es gleich zwei neue Feuerwehrfahrzeuge in Betrieb zu nehmen. Zu einen konnte das neue LF10 (Löschgruppenfahrzeug) der Abt. Niefern im Sommer seinen Dienst aufnehmen. Die Beschaffung war notwendig geworden, da das bisherige TLF (Tanklöschfahrzeug) nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Des Weiteren wurde ein neuer GW-G (Gerätewagen-Gefahrgut) des Enzkreises im Spätjahr übernommen. Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn stellt hierbei die Mannschaft und fährt im Einsatzfall in den Landkreis. „Ihr habt einen guten Ruf im Kreis“, unterstrich Irion in seinen Grußworten.

Bürgermeisterin Förster betonte in ihren Worten die zukünftige Planung und Standortsuche für das neue Feuerwehrhaus in Öschelbronn. Abschließend konnte sie weitere Kameradinnen und Kameraden für den aktiven Dienst in die Einsatzabteilung übernehmen und im Dienstgrad befördern. Der Abend fand bei gemeinsamen Abendessen seinen Ausklang.

fsw